Bundesstützpunkt für weiblichen Ringernachwuchs

Der AC Ückerath ist offizieller Bundesstützpunkt für weiblichen Ringernachwuchs in Deutschland. Die hohe Anzahl aktiver und erfolgreicher Ringerinnen, darunter über 15 Landes- und vier Bundeskaderathletinnen, bestätigt den Erfolg des umfassenden Konzeptes der Spitzensportförderung durch den Dormagener Verein.

Ringen auf Spitzenniveau

Wer in Dormagen ringt, kann sich auf eine umfassende Betreuung verlassen und sich so ganz auf seine sportlichen Erfolge konzentrieren. Optimale Trainingsbedingungen auf internationalem Niveau, hochleistungsstarke Trainingsgruppen und hauptamtliche Trainer schaffen beste Voraussetzungen für sportlichen Nachwuchs. Die Verbindung mit dem Teilinternat Dormagen, dem Sportinternat in Knechtsteden sowie mit dem Ringerzentrum vor Ort erlaubt ein tägliches professionelles Training bei gleichzeitiger Sicherung der schulischen Leistungen für A- bis D-Kaderathletinnen auf Bundes- und Landesebene. Die Laufbahnberatung durch den Rhein-Kreis Neuss in Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Rheinland (OSP) sorgt nach einem erfolgreichen Schulabschluss dafür, dass auch der weitere berufliche Weg erfolgreich und kompatibel zum Leben eines Spitzensportlers verlaufen kann.

Den Athletinnen steht für das tägliche Hochleistungstraining mit dem Ringerzentrum in Dormagen eine optimale Trainingsstätte zur Verfügung.

Volle Leistung für Hochleistungssportlerinnen

Als Bundesstützpunkt wird der AC Ückerath auch beim OSP Rheinland gelistet, der die Entwicklung, Förderung und Sicherung sportlicher Höchstleistungen von Spitzensportlern in der Region als zentrale Aufgabe hat. In Kooperation mit dem OSP wird daher das Training der Spitzensportlerinnen auch mithilfe neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und moderner Methoden gesteuert. Dazu zählt beispielsweise die individuelle umfassende Diagnostik und Bewegungsanalyse, welche die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung zielgenau für die Praxis des eigenen Trainings aufbereitet. Eine regelmäßige physiotherapeutische Behandlung am Standort gehört zur optimalen Betreuung dazu. Schwerpunkte sind die präventive Versorgung sowie die Nachbehandlung bei akuten Verletzungen, damit betroffene Sportler schnell wieder das gewünschte Leistungsniveau erreichen.

Die medizinische Versorgung ist in Dormagen exakt auf die Bedürfnisse von Hochleistungssportlern zugeschnitten. So können diese die extrem hohe Trainingsbelastung bewältigen und sich die Chance erarbeiten, an Top-Ereignissen wie Welt- und Europameisterschaften oder Olympischen Spielen teilzunehmen. In enger Kooperation mit dem OSP Rheinland wird den Athleten darüber hinaus ein professionelles Gesundheitsmanagement und medizinisches Fachnetzwerk in der Nähe des Stützpunktes zur Verfügung gestellt. Eine professionelle Ernährungsberatung sowie eine auf Leistungssportler ausgerichtete psychologische Betreuung sind weitere Handlungsfelder, mit denen der OSP Rheinland Topathleten an seinen Stützpunkten fördert.

In Dormagen trainieren und entwickeln sich heute sportliche Talente von Weltklasse

Der AC Ückerath gewährleistet im Rahmen seiner sportlichen Förderung auch die Einflussnahme des Verbandes auf den Trainingsprozess. Am Bundesstützpunkt in Dormagen wird deshalb im täglichen Trainingsrahmen auch die Leistungssportkonzeption des Spitzenverbandes Ringen umgesetzt. Mit der finanziellen Unterstützung der Sportstiftung NRW und in Zusammenarbeit mit dem Ringerverband NRW, der sich ebenfalls an der Beschaffung finanzieller Mittel beteiligt, hat der AC Ückerath bereits vor vielen Jahren den Dormagener Standort zum Landesleistungsstützpunkt für weibliches Ringen aufgebaut. Durch die langfristige Leistungsentwicklung von Ringerinnen zu Weltklasseathletinnen erhielt der AC Ückerath die Anerkennung als Bundesstützpunkt. Aufgrund des hohen Trainingsniveaus haben auch Ringerinnen aus der ganzen Region ihren Weg nach Dormagen gefunden. Als besten Beweis für die Qualität des Trainings hat die Ringerin Aline Focken aus Krefeld den Weltmeistertitel 2014 in der Gewichtsklasse bis 69 kg gewonnen.

Die Anerkennung als Bundesstützpunkt wird in der Regel für einen Zeitraum von vier Jahren (Olympischer Zyklus) ausgesprochen. Weitere Bundesstützpunkte für die Nachwuchsausbildung im Ringen befinden sich in Freiburg, Jena, Luckenwalde und Nürnberg.