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Aus für Nina Hemmer im WM-Achtelfinale

Nina Hemmer verlor das Achtelfinale gegen die Chinesin Qianyu Pang

Nach Sieg und Niederlage in Nur-Sultan, der Hauptstadt von Kasachstan, hatte Nina Hemmer heute noch Chancen auf ein Weiterkommen bei der WM im Ringen. Doch leider ist die 26-jährige Ringerin des AC Ückerath ausgeschieden.

In der Gewichtsklasse bis 53 kg startete Nina Hemmer in der Barys Arena mit einem fulminanten 11:0-Sieg nach 1:56 Minuten gegen Turkan Nasirowa aus Aserbaidschan in das WM-Turnier. Im Achtelfinale verlor die aktuelle Militär-Weltmeisterin allerdings gegen die 22-jährige Chinesin Qianyu Pang (Foto) mit 0:10 – 12 Sekunden vor der Kampfpause. Die WM-Dritte des letzten Jahres setzte sich anschließend auch im Viertelfinale souverän gegen die Weißrussin Vanesa Kaladzinskaya durch. Doch in der Vorschlussrunde konnte die Chinesin ihre Führung gegen die Koreanerin Yong Mi Pak nicht verteidigen und verlor vorzeitig technisch unterlegen.

Da ihre Gegnerin nicht das Finale erreichte, verpasste Nina Hemmer die Hoffnungsrunde und auch im ersten Anlauf das Olympia-Ticket 2020. Sie wird nun versuchen, sich im Frühjahr nächsten Jahres in Budapest bzw. in Sofia bei den Qualifikationsturnieren für Tokio zu qualifizieren.

Foto: Jörg Richter