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Coronavirus führt zu zahlreichen Absagen

Die deutschen Ringerinnen bereiteten sich zuletzt in der Ukraine auf die Olympia-Quali vor

In den letzten Tagen wurden auf unterschiedlichen politischen Ebenen Entscheidungen getroffen um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Der Hauptausschuss des Ringerverbandes Nordrhein-Westfalen hat heute entschieden, vorerst bis zum 30. April 2020 keine Maßnahmen und Meisterschaften durchzuführen. Dies betrifft ab sofort auch das wöchentliche Stützpunkttraining in Dormagen, Neuss, Köln und Witten.

Der Weltverband UWW hat derweil die Termine für die Olympiaqualifikation verschoben. Das ursprünglich für 19.-22. März in Budapest geplante europäische Quali-Turnier soll nun Mitte Mai stattfinden. Das für Anfang Mai in Sofia vorgesehene „Last Chance“-Turnier könnte Anfang Juni durchgeführt werden.

Betroffen von den Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus sind auch die beiden Ringerinnen des AC Ückerath, Nina Hemmer und Laura Mertens. „Für mich heißt das: Spannung halten und an den konditionellen sowie ringerischen Fähigkeiten weiterarbeiten, um mir in zwei Monaten mein Ticket zu sichern“, sagt Laura.