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DM der weiblichen Jugend in Dormagen

Es ist angerichtet... Die Meisterschaft kann beginnen

Der AC Ückerath richtet am 8./9. Oktober die Deutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend (A und B) im Ringen aus. Beworben hatten sich die Verantwortlichen des Vereins, weil der AC 1961 gegründet wurde und damit in diesem Jahr 60 Jahre alt wird. Alle Beteiligten hätten eine Durchführung der Veranstaltung mit Zuschauern begrüßt. Letztlich wurde nach Absprache mit dem Deutschen Ringer-Bund und dem Ringerverband NRW vereinbart, die Veranstaltung wegen der Corona-Situation ohne Zuschauer durchzuführen. Es besteht aber die Möglichkeit, die Titelkämpfe live auf Sportdeutschland.tv zu verfolgen. Schirmherr ist Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Die Meisterschaften sind die ideale Gelegenheit, um im Kreise vieler Nachwuchsringerinnen eine herausragende Athletin zu ehren: Zwei Monate nachdem Aline Rotter-Focken in Tokio Olympiasiegerin wurde, hat eine weitere Sportlerin des Bundesstützpunktes Dormagen auf sich aufmerksam gemacht: Nina Hemmer wurde am Dienstag in Oslo Vize-Weltmeisterin. Klar, dass Stéphanie Groß, die dreimal bei Weltmeisterschaften Silber holte und als erste Frau 2004 in Athen eine olympische Ringermatte betrat, zur Ehrung und Eröffnung der Meisterschaften in die Dreifachhalle an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule kommt. Mit dabei sind unter anderem Martina Göhringer (Referentin für Frauenringen beim DRB) und Jens Nettekoven MdL, Vorsitzender des Ringerverbandes NRW.

Die Organisatoren gehen davon aus, dass rund 120 junge Ringerinnen auf die drei Matten gehen. Die stärkste Delegation stammt aus Bayern (16), gefolgt von Sachsen (13), Berlin, Württemberg und Südbaden (jeweils 12) und Nordrhein-Westfalen (11). Der AC Ückerath ist mit sechs Athletinnen am Start, bei den A-Jugendlichen sind Lisa-Marie Kamper (49 kg), Lilli Titze (53 kg), Amy Allgaier (57 kg) und Norah Röttgen (61 kg) dabei. Tiara Majer (52 kg) und
Leni Seelig (58 kg) sind für die B-Jugend gemeldet. Darüber hinaus hofft Henning Heinrichs, der Leiter des Sportinternats Knechtsteden, auf ein gutes Abschneiden der Sportinternatsschülerinnen Lotta Englich (KSV Witten, 69 kg) und Josefine Widmann (ASV Bruchsal, Nordbaden, 52 kg). Mit Prognosen hält sich Trainer Heinz Schmitz zurück: „Da spielen viele Faktoren eine Rolle, zumal der Nachwuchs seit langem kaum die Möglichkeit hatte, bei einem solch stark besetzten Wettbewerb zu starten. Es kommt nicht zuletzt auf die Auslosung und die Tagesform an.“

Die ersten Kämpfe finden in der Dreifachhalle der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Dormagen-Nievenheim am Freitagabend im Anschluss an die Eröffnung statt. Die Finalkämpfe sind für den frühen Abend am Samstag vorgesehen.