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Laura Mertens im kleinen EM-Finale

Laura Mertens bei ihrem erfolgreichen Kampf gegen die Weißrussin Pisarenka, Foto: Jörg Richter

Der Ringer-Nachwuchs des AC Ückerath unterbrach am Mittwoch das Training und drückte Laura Mertens vor dem Fernseher in der Ringerhalle am Bahnhof die Daumen. Doch im Halbfinale der Europameisterschaft war Anastasia Nichita aus Moldawien überlegen und gewann vorzeitig. Eine Medaille ist aber weiter drin für die Dormagenerin: Sie ringt am Donnerstag ab 18 Uhr in Rom um Bronze. Gegnerin ist dann die Siegerin des Hoffnungsrundenkampfs zwischen Ramona Galambos (Ungarn) und Anhelina Lysek (Ukraine).

Die Ringerin des AC Ückerath hatte sich im ersten Kampf in der Gewichtsklasse bis 59 kg gegen die Weißrussin Yuliya Pisarenka nach einem intensiven Kampf durchgesetzt. Nach Punkten stand es 3:3, Laura hatte aber die entscheidende letzte Wertung gemacht. Im Viertelfinale sollte es gegen Teresa Lumia gehen, doch die offenbar verletzte Italienerin trat nicht an und Laura zog kampflos in die Vorschlussrunde ein.

Auch Anna Schell (68 kg, SC Isaria Unterföhring) hat ihr Halbfinalduell verloren und kämpft um Bronze. Ellen Riesterer (55 kg, SV Freiburg-Haslach) hatte beim 0:11 gegen die Russin Olga Khoroschaftsewa keine Chance. Und Aline Rotter-Focken (76 kg, KSV Krefeld) musste eine knappe Niederlage gegen Yasemin Adar (Türkei) hinnehmen. Da die Russin und auch die Türkin das Finale erreichten, können die beiden deutschen Ringerinnen erneut ins Kampfgeschehen eingreifen. Ellen Riesterer rückt dabei gleich ins kleine Finale um Bronze, wo sie auf die Schwedin Sofia Mattsson trifft. Aline Rotter-Focken kämpft in der Hoffnungsrunde gegen Kamila Kulwicka (Polen). Im Falle eines Sieges wartet im kleinen Finale um Bronze die Französin Pauline Lecarpentier auf die deutsche WM-Dritte von 2019.