Website » Ringen » Frauen » Abteilung Frauen » Nina Hemmer verpasst knapp das Finale

Nina Hemmer verpasst knapp das Finale

Nina Hemmer nach ihrem klaren Sieg gegen die Peruanerin Thalia Jihann Mallqui Peche

Die Dormagenerin Nina Hemmer ließ heute Morgen in der Qualifikation der Peruanerin Thalia Jihann Mallqui Peche keine Chance. Souverän drehte sie ihre Gegnerin mehrfach durch und beendete den Kampf mit dem 12:2-Erfolg nach 76 Sekunden. Im Viertelfinale der Gewichtsklasse bis 53 kg hatte Hemmer es mit der international renommierten Iulia Leorda zu tun, die mit ihren 26 Jahren eine ähnliche Erfahrung wie Nina aufweisen kann. Sehr konzentriert hatte Nina die Ringerin aus Moldawien im Griff. Der Kampf ging über die vollen sechs Minuten und endete 6:2.

Das Halbfinale verlor Nina Hemmer am Abend unglücklich gegen die Polin Roksana Marta Zasina (32). Die gleich starken Ringerinnen neutralisierten sich weitestgehend auf der Matte. So gab es auch Sanktionen gegen die Beiden, die von der Polin besser genutzt wurden. Erst konnte Hemmer innerhalb von 30 Sekunden keine Wertung machen und gab daraufhin den ersten Zähler ab, dann schob Zasina die Dormagenerin von der Matte und holte den zweiten Punkt. Doch Hemmer kam zurück und schaffte eine Minute vor dem Ende des Kampfes den Ausgleich. Dank der letzten Wertung hätte sie gewonnen, aber als noch 26 Sekunden zu ringen waren, rutschte Hemmer leicht aus. Die Polin erkannte ihre Chance, setzte nach und erhielt für ihre Aktion die entscheidenden zwei Punkte. Hemmer verließ noch einmal die Matte und verlor deshalb 2:5.

Am Dienstag ringt Nina also um Rang 3. Die Gegnerin wird noch ermittelt.

Laura Mertens (27) steigt am Dienstag in den Wettbewerb ein. In der Gewichtsklasse bis 57 kg ist die Spanierin Maria Victoria Baez Dilone ihre Gegnerin.

Beim Individual World Cup gelten strenge Corona-Regeln. Nach jedem Kampf wird die Matte desinfiziert. Der Kampfrichter mit Plastikschutz auf dem Kopf nimmt keinen Kontakt zu den Kämpferinnen auf. Das heißt, er hebt nach dem Kampfende auch nicht mehr die Hand einer Ringerin hoch, sondern nur noch seine eigene auf der Seite der Siegerin.

Foto: UWW