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Nina Hemmer verpasst knapp das WM-Halbfinale

Nina Hemmer verlor das WM-Viertelfinale knapp gegen Diana Weicker, Foto: Jörg Richter

Heute Morgen sorgte Nina Hemmer vom AC Ückerath in Budapest für Jubel im deutschen Lager: Die 25-Jährige drückte noch in der ersten Runde ihrer Auftaktbegegnung die amtierende Weltmeisterin Vanesa Kaladzinskaya (Weißrussland) auf beide Schultern und erreichte durch den Erfolg das Viertelfinale der Ringer-Weltmeisterschaft in der Gewichtsklasse bis 53 Kilogramm. Dort bot die Sportsoldatin einen großen Kampf gegen Diana Weicker. Erst in der Schlussminute holte die Kanadierin die entscheidenden Punkte zum 10:7. Zum Ärger der vielen deutschen Fans in der Laszlo-Papp-Arena wurden bei einigen Aktionen Punkte für die deutsche Ringerin vom Kampfgericht nicht gegeben. „Es ging sehr knapp zu, bei den Poland-Open hat Nina Hemmer die Kanadierin knapp besiegt, jetzt nach gutem Kampf knapp verloren“, stellte Bundestrainer Patrick Loes fest.

Die Hoffnung auf Nina Hemmers möglichen Einzug in die Hoffnungsrunde endete am Nachmittag. Dafür hätte Diana Weicker ihr Halbfinale gegen die US-Amerikanerin Sarah Ann Hildebrandt gewinnen müssen. Doch die Kanadierin verlor deutlich. Ihr Ziel hat Nina Hemmer bei dieser WM auf jeden Fall erreicht: Sie gehört zu den Top-Acht der Welt und hat bewiesen, dass sie mit der Weltspitze auf Augenhöhe ist.

Jessica Blaszka (ebenfalls vom AC Ückerath, 50 kg) lag im Qualifikationskampf gegen Kseniya Stankevich nach Punkten klar vorne. Doch die Weißrussin feierte dann ihren Schultersieg. Da sie später im Viertelfinale ausschied, gab es auch keine Zusatzchance für Blaszka.