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Olympia-Quali in Budapest verpasst

Laura Mertens scheiterte im Viertelfinale an der Schwedin Sara Lindborg, Foto: UWW

Bei der Europa-Qualifikation in Budapest konnte das Frauen-Quartett des Deutschen Ringer-Bundes kein Ticket für die Olympischen Spiele in Tokio lösen. Voraussetzung wäre der Einzug ins Finale gewesen, doch der wurde von allen verpasst. Laura Mertens (57 kg) war die einzige deutsche Athletin, die einen Kampf gewann.

Auf ein Neues in sechs Wochen – vom 6. bis 9. Mai findet in Sofia das Weltturnier statt, bei dem die letzten Olympia-Tickets vergeben werden. In Budapest fehlte den Ringerinnen des AC Ückerath auch das Quäntchen Glück, um in den entscheidenden Phasen der Kämpfe zu punkten. Nina Hemmer (53 kg) verlor in der Qualifikation gegen Iulia Leorda (Moldawien) mit 6:8. Obwohl sie sich am linken Knie verletzt hatte und länger behandelt werden musste, schaffte die Sportsoldatin den Ausgleich zum 6:6 und führte bis kurz vor Schluss aufgrund der letzten Wertung, die dann aber doch noch Leorda machte.

Laura Mertens erkämpfte sich mit einer starken Leistung den 6:4-Auftakterfolg gegen die Rumänin Kateryna Zhydachevska und hatte es im Viertelfinale mit der EM-Dritten Sara Lindborg zu tun. Die 27-jährige Ückeratherin holte die ersten beiden Punkte, doch die Schwedin reagierte und verschaffte sich den 5:2-Vorsprung. Laura hielt dagegen, konnte aber nur noch einen Wertungspunkt verbuchen. Für Luisa Niemesch (62 kg) und Lisa Ersel (50 kg) endeten die Hoffnungen vorzeitig: Niemesch wurde von der Ukrainerin Iryna Koliadenko geschultert, Iwona Matkowska gewann gegen Ersel durch technische Überlegenheit. Auch Jessica Blaszka (53 kg), das für die Niederlande startende Mitglied des AC Ückerath, kassierte eine Niederlage. Sie brauchte nicht in die Qualirunde, verlor aber deutlich gegen die Russin Stalvira Orshush.