Website » Ringen » Frauen » Abteilung Frauen » Remis im DMM-Finale – aber weniger Siege

Remis im DMM-Finale – aber weniger Siege

Die NRW-Auswahl gewann Silber in Rimbach

Nach der souveränen Vorrunde war die Hoffnung auf die Titelverteidigung groß. Doch bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften im hessischen Rimbach gab es für den Landesverband Nordrhein-Westfalen mit vornehmlich Ringerinnen des AC Ückerath „nur“ Silber. Nach Punkten gab es keinen „echten“ Sieger im Finale, deshalb wurde nachgezählt. Bitter für NRW: Vier klaren Siegen standen fünf Niederlagen gegenüber, der Titel ging an Württemberg. Für einige der Teilnehmerinnen und Trainer Heinz Schmitz wiederholte sich damit der Ausgang der Meisterschaften vor fünf Jahren in Neuss, als Südbaden nach dem 14:14 Deutscher Meister wurde.

Schon bei der Zusammensetzung der beiden Staffeln gab es wenig erfreuliche Blicke bei den beiden Teams aus NRW: Sie trafen in Gruppe A genauso aufeinander wie die beiden Mannschaften aus Bayern. Berlin komplettierte das Teilnehmerfeld in der ersten Gruppe – in der alle Länder einen Kampf mehr austragen mussten als in Gruppe B mit Württemberg, Südbaden, Hessen und dem Saarland.  

In den vier Vorrundenkämpfen waren die Ringerinnen um Landestrainer Sevket Karapinar und Heinz Schmitz deutlich überlegen. Württemberg hatte hingegen Glück: Auch gegen das mitfavorisierte Südbaden gab es ein 16:16 und den Sieg durch einen Erfolg mehr. Erfolgreichste Ringerin Nordrhein-Westfalens war Carolin Kitiratschky (46kg), die alle fünf Kämpfe gewann. Auch für Heidi Morjan war es ein erfolgreiches Turnier mit vier Siegen. Die Routiniers Nina Hemmer, Laura Mertens und Aline Rotter-Focken wurden jeweils drei Mal eingesetzt, sie gewannen sämtliche Kämpfe.

Die überwiegend aus Nachwuchskämpferinnen bestehende NRW-Zweitvertretung landete auf Rang sieben und setzte ein Zeichen mit dem deutlichen 26:8-Erfolg über Bayern II.

Die Ergebnisse des deutschen Vizemeisters:
NRW I – Bayern I         27:7
NRW I – Bayern II        35:0
NRW I – NRW II           25:5
NRW I – Berlin             22:10
NRW I – Württemberg 16:16