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Weltklasse beim Grand Prix

ACÜ-Geschäftsführerin Silke Plachow bei der Auslosung der Kämpfe

Der Grand Prix der Bundesrepublik Deutschland hat begonnen. Heute trafen die Ringerinnen mit Trainerinnen und Trainern in Dormagen ein, nachdem das Team USA und die kanadische Auswahl bereits am Mittwoch angekommen waren. Der Grand Prix der Bundesrepublik Deutschland im TSV Bayer Sportcenter an diesem Wochenende ist die willkommene Gelegenheit zum Leistungsvergleich der Ringerinnen auf hohem Niveau. In diesem Jahr nutzen mehrere Nationen das Turnier im TSV Bayer Sportcenter nicht zuletzt als interne Ausscheidung für anstehende kontinentale Meisterschaften. Im Anschluss an die Akkreditierung fand die neu geregelte Auslosung der Kämpfe statt. Am Samstag beginnt der Wettbewerb um 10 Uhr mit dem Einmarsch der Ringerinnen und der offiziellen Eröffnung. Gegen Abend stehen die Frauen, Juniorinnen und Kadettinnen fest, die am Sonntag ab circa 11 Uhr die Finalkämpfe im TSV Bayer Sportcenter bestreiten.

Das Datum 23./24. Februar ist sicher ungewöhnlich, nachdem der ausrichtende AC Ückerath seit vielen Jahren immer über Pfingsten zum bedeutendsten Frauenturnier in Deutschland eingeladen hatte. Aber große Alternativen boten sich nicht an. „Wir mussten reagieren, weil unser traditioneller Termin bereits im letzten Jahr vom Ringer-Weltverband belegt war“, sagt Detlev Zenk, Vorsitzender des AC Ückerath. In Absprache mit den Bundestrainern und Veranstalter Deutscher Ringer-Bund wurde die Woche vor Karneval ausgewählt. Offenbar stößt dieser Termin auf breite Resonanz: Mit rund 180 Teilnehmerinnen aus 20 Nationen ist dieses Turnier in allen Alters- und Gewichtsklassen hervorragend besetzt. Das Sportland Nordrhein-Westfalen unterstützt die Veranstaltung ebenso wie die evd, die mit Klemens Diekmann den Schirmherrn stellt. Der 15. Grand Prix ist gleichzeitig das 21. Hans-von-Zons-Turnier, benannt nach dem Gründer und langjährigen Ehrenvorsitzenden des AC Ückerath. An den im letzten Jahr verstorbenen Hans von Zons wird am Wochenende besonders erinnert.

Für den gesamten weiblichen Bundeskader des Deutschen Ringer-Bundes ist das Turnier in Dormagen eine Pflichtveranstaltung. Heinz Schmitz, Landestrainer und Leiter des Bundes- und Landesstützpunktes Dormagen, hofft natürlich auf ein möglichst gutes Abschneiden der Athletinnen aus Nordrhein-Westfalen, die sich für weitere internationale Aufgaben empfehlen wollen. Fast alle Kontinente sind beim Grand Prix vertreten: Neben den traditionell starken Ringerinnen aus den USA und Kanada haben 2017-Siegerin Marwa Amri aus Tunesien, die stärksten Athletinnen aus Nigeria und die mehrfache Ozeanienmeisterin Jessica Lavers-McBain aus Australien gemeldet. Mit dabei sind die russische Olympiasiegerin Natalya Vorobieva sowie Sofia und Johanna Mattsson aus Schweden, die schon mehrfach ganz oben auf dem Siegerpodest standen – Johanna gehört sogar zu den drei Athletinnen, die vier Mal in Dormagen gewonnen haben.

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