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WM: Nina Hemmer will unter die Top-Acht

Nina Hemmer mit Trainer Christoph Ewald beim Abschlusstraining in der Dormagener Ringerhalle

Die Weltmeisterschaft im Ringen begann heute erfolgreich aus Sicht des Bundesstützpunktes Dormagen: Aline Focken (76 kg) ließ in der Qualifikation der Ukrainerin Anastasiia Schustowa keine Chance und gewann mit 12:0 vor Ablauf der Kampfzeit. Im Achtelfinale setzte die Krefelderin sich gegen die Französin Cynthia Vescan mit 4:0 Wertungspunkten durch und stand damit im Viertelfinale. Da führte Focken mit 4:1 gegen die amtierende Olympiasiegerin Erica Wiebe. Doch die Kanadierin drehte den Kampf, gewann mit 6:4 und hätte Aline Focken im Falle eines Sieges im Halbfinale noch einmal die Tür zur Hoffnungsrunde und zur Bronzemedaille aufmachen können. Doch Wiebe verlor gegen die dreifache Weltmeisterin Adeline Gray (USA) – damit kann Focken das Podest nicht mehr erreichen.

Mit Nina Hemmer (53 kg) und Jessica Blaszka (50 kg) gehen an diesem Mittwoch zwei Ringerinnen des AC Ückerath in der Budapester Laszlo-Papp-Arena auf die Matte. Dabei startet Blaszka für die Niederlande. Mit gesundem Optimismus hatte Nina Hemmer mit Bundestrainer Christoph Ewald die Reise nach Ungarn angetreten. Das WM-Ziel der Militär-Weltmeisterin: „Ein Platz unter den Top-Acht.“ Dabei weiß die 25-Jährige, dass Losglück dazu gehört, damit sie nicht gleich schon im Feld der 25 Athletinnen auf die stärkste Konkurrenz trifft. Ob es Glück war, wird sich erweisen: Hemmer muss nicht die Hürde der Qualifikation gehen. Dann wird es aber gleich ernst: Gegnerin im Achtelfinale ist vermutlich Titelverteidigerin Vanesa Kaladzinskaya aus Weißrussland, die gegen die Türkin Zeynep Yetgil als Favoritin auf die Matte geht.