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AC Ückerath trauert um Hans von Zons

Hans von Zons war ein bekennender Ückerather. Er spielte im Vereinsleben des Ortes eine bedeutende Rolle und ist überregional bekannt als einer der Gründer des AC Ückerath 1961 e.V. Noch zu Lebzeiten wurde ein internationales Turnier für Ringerinnen nach ihm benannt. Sechs Tage nach seinem 81. Geburtstag ist Hans von Zons am Sonntag, 27. Mai, gestorben. Der AC Ückerath trauert um seinen Ehrenvorsitzenden.

1. Turnwart war Hans von Zons zehn Jahre lang im Turnverein „Gut Heil“ Nievenheim. Turnen und Ringen haben viele Gemeinsamkeiten und so war „Hennes“ dabei, als Ostermontag, am 3. April 1961, der AC Ückerath mit 12 weiteren Mitgliedern gegründet wurde. Der frühere Hausmeister der Salvator-Grundschule war 22 Jahre lang Geschäftsführer des Sportvereins und von 1976 bis 1995 Vorsitzender. Unter seiner Führung stieg die 1. Ringermannschaft von der Bezirksklasse bis in die 2. Bundesliga auf. Hans von Zons bekleidete weitere Ämter beim ACÜ. So war er unter anderem Jugend- und Sozialwart, Mannschaftsführer und er gründete 1982 zusammen mit Heinz Schmitz die 1. Damen-Ringerabteilung Deutschlands. 1995 wurde Hans von Zons zum Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt.

Als 15-Jähriger wurde von Zons Schütze und gehörte zunächst den Jägern in der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Nievenheim-Ückerath an. Später wechselte er zu den Hubertusschützen. Er war Mitglied der Kirmesgesellschaft „Selde Blömche“ Ückerath. 1967/68 bleibt auch seiner Frau Elisabeth in besonderer Erinnerung, denn da war Hans der Hahnenkönig. Der „Hans Dampf in allen Gassen“ war einer der Mitgründer der „Schockfreunde Nievenheim“, hatte Spaß beim Kegeln, sammelte Zigarettenschachteln obwohl er nicht rauchte und war ein leidenschaftlicher Schmalfilmer.

Zahlreiche Auszeichnungen bezeugen das außerordentliche Engagement des Ückerathers: So erhielt er unter anderem das Bundesverdienstkreuz, die Ehrennadel des Deutschen Ringer-Bundes, die Goldene Münze (2011 beim 50-jährigen Bestehen des AC Ückerath) und die Silberne Ehrennadel der Stadt Dormagen. Hans von Zons erklärte sich häufig bereit, für Vereine Chroniken zu gestalten und krönte sein Autorenwerk vor neun Jahren mit der Herausgabe der „Ückerather Dorfchronik“. Zuvor hatte er über 400 Hausbesuche durchgeführt und dabei auch Fotos gesammelt. Fast 700 Aufnahmen befinden sich in dem 300 Seiten starken Buch. Seine Erinnerung: „Ich bin überall freundlich und zuvorkommend empfangen worden.“ Das hatte seinen Grund: „Hans von Zons war selbst ein freundlicher, humorvoller und immer auch informativer Gesprächspartner“, betont ACÜ-Vorsitzender Detlev Zenk. „Sein Name wird ewig mit dem AC Ückerath verbunden bleiben.“